"Street Photographie" - Thomas Wilden (Photo-Journalist)

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Donnerstag, 4. Februar 2016

„Sind Briten hier?“ – Die Engländer an Rhein und Mosel

Schon Goethes Mephisto kannte das Phänomen, als er im Faust II sich erkundigte:
„Sind Briten hier? Sie reisen sonst so viel,
Schlachtfeldern nachzuspüren, Wasserfällen,
Gestürzten Mauern, klassisch-dumpfen Stellen;
Das wäre hier für sie ein würdig Ziel.“
James Webb_Ansicht von Ehrenbreitstein_1880_Öl auf Leinwand_M1990_1
Englische Künstler gehörten mit zu den eigentlichen Entdeckern der landschaftlichen Schönheiten von Rhein und Mosel, schon seit Ende des 18. Jahrhunderts besuchten sie die Region. Bereits ein Jahr nach der Schlacht von Waterloo (1815) fuhr das erste Mal ein Dampfschiff von London nach Köln, im gleichen Jahr, 1816, reiste auch der englische Dichter Lord Byron an den Rhein und besang den Drachenfels. Sein Gedicht vom „Castle’d Crag of Drachenfels“ regte zahllose englische Touristen an, den Rhein zwischen Köln und Mainz zu besuchen. Zahlreiche Künstler folgten, Mitte der 1830er Jahre wurden bei den jährlichen Ausstellungen der Royal Academy in London mehr als 35 Gemälde mit rheinischen Motiven gezeigt. In Kooperation mit der Sammlung RheinRomantik Bonn und dem Siebengebirgsmuseum Königswinter spürt die Ausstellung diesem Phänomen anhand zahlreicher Gemälde, Skizzen und Aquarelle nach; ergänzt wird die Ausstellung durch englische Reisehandbücher und Berichte englischer Autoren.
Laufzeit: Samstag, 27. Februar 2016 – 12. Juni 2016
Eröffnung: Freitag, 26. Februar 2016, 19:00 Uhr

http://www.mittelrhein-museum.de/sind-briten-hier-die-englaender-an-rhein-und-mosel/

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