"Street Photographie" - Thomas Wilden (Photo-Journalist)

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Samstag, 21. Juli 2012

Wanderausstellung "Residenzpflicht Invisible Borders“ vom 12. Juli bis zum 02. August 2012 in Koblenz

Vom 12. Juli bis 02. August 2012 kommt die Wanderausstellung „Residenzpflicht – Invisible Borders“ nach Koblenz

(Bild einfügen)

Die Ausstellung
Die Ausstellung „Residenzpflicht – Invisible Borders“ stellt mit Installationen, Architekturmodellen, Audiodokumenten und Videoperformances das Thema Grenzen und Raumkontrolle im Kontext der Unterbringung von Asylbewerber_Innen und Geduldeten dar.
Der Fokus liegt auf den Techniken zur Überwachung von Raum und Bewegung und ihrer Wirkung auf die Betroffenen. Dieser künstlerische Blick auf ein oftmals nur moralisierend behandeltes Thema eröffnet neue Sichtweisen auf die Ausgrenzung einer bestimmten Bevölkerungsgruppe, wodurch die gesamte Gesellschaft von neuen Kontrollpraxen durchzogen wird. Was diese Repressionen einer Minderheit antun, verweist auch auf Möglichkeiten zur Einschränkung der Freiheiten der Mehrheit. Die Ausstellung besteht daher nicht aus moralischen Interpretationen, sondern versucht den Besucher_Innen die Informationen in die Hand zu geben, die sie für eine eigene Beurteilung der Situation benötigen.

Ausführliche Informationen zur Ausstellung sind unter http://invisibleborders.de/ zu finden.

Die Situation von Menschen im deutschen Asylverfahren

Für Flüchtlinge im Asylverfahren oder mit dem Status der Duldung existieren in Deutschland an alltäglichen Orten unsichtbare Grenzen. So dürfen sie sich beispielsweise aufgrund der sogenannten Residenzpflicht nur innerhalb eines zugewiesenen Landkreises oder Bundeslandes bewegen. Außerdem werden sie verpflichtet in Flüchtlingslagern oder Containern – oft außerhalb von Siedlungsgebieten – zu wohnen. Staatliche Diskriminierung in Form von bindenden Lebensmittelgutscheinen und rassistischen Personenkontrollen führt zur systematischen Ausgrenzung von Flüchtlingen.

Ansprechpartner_Innen vor Ort

Wir – das sind vier Studierende der Fachhochschule Koblenz – organisieren die Ausstellung und deren Rahmenprogramm in der Koblenzer Jesuitenkirchen (Citykirche). Unser Anliegen und Ziel ist, in Koblenz und Umgebung auf das Thema Raumkontrolle im Kontext der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerber_Innen aufmerksam zu machen und anhand eines vielseitigen Begleitprogramms eine Plattform für Dialog zu bieten.

Begleitprogramm

Es sind u.a. Führungen, Workshops, Vorträge und Filmvorführungen sowie die Kooperation mit anderen Künstlern geplant.

Genauere Informationen und die Termine werden auf dieser Seite demnächst bekannt gegeben.

WANN?
12. Juli 2012 bis 02. August 2012

WO?

Citykirche am Jesuitenplatz
Am Jesuitenplatz 4,
56068 Koblenz

Quelle & Weitere Informationen:
http://invisibleborderskoblenz.wordpress.com/2012/03/13/in-vier-monaten-ist-es-so-weit-im-zeitraum-vom-12-juli-bis-02-august-2012-kommt-die-wanderausstellung-%E2%80%9Eresidenzpflicht-invisible-borders-nach-koblenz/

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