"Street Photographie" - Thomas Wilden (Photo-Journalist)

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http://koblenzverliebt.blogspot.com

Mittwoch, 6. April 2016

Belästigungen durch SCHAUstudio in Koblenz auf der Plattform TWITTER

Leider sah ich mich gestern mal wieder gezwungen

1. Die Kripo Koblenz einzuschalten.

2. Den Datenschutzbeauftragten in Mainz (wie beinah wöchentlich mindestens 1x) einzuschalten.

3. Und ein Anwaltsbüro mit der kostenpflichtigen Abmahnung samt strafbewehrter Unterlassungserklärung zu
    beauftragen.

#Existenzgründung #Belästigung #Personenrecht #Missbrauch

Dienstag, 5. April 2016

Erlebnisausstellung „Weil wir Mädchen sind“ endet erfolgreich, Historisches Museum der Pfalz Speyer


Am Sonntag, 3. April, endete die Sonderausstellung „Weil wir Mädchen sind... Mädchenwelten in Afrika, Asien und Lateinamerika“, die aufgrund ihres Erfolgs einmal verlängert wurde. Fast 18.000 kleine wie große Besucherinnen und Besucher tauchten während der sieben Ausstellungsmonate mit der multimedialen und interaktiven Inszenierung in die Lebenswelt von Mädchen fremder Regionen ein.

 

Die Last der Feldarbeit liegt in Ecuador oft bei den Mädchen.
Foto: Kinderhilfswerk Plan / Erik Thallaug
Erlebnisausstellung „Weil wir Mädchen sind“ endet erfolgreich

Am vergangenen Sonntag endete die vom Kinderhilfswerk Plan ins Leben gerufene interaktive Ausstellung „Weil wir Mädchen sind... Mädchenwelten in Afrika, Asien und Lateinamerika“ im Historischen Museum der Pfalz Speyer.

Fast 18.000 kleine wie große Besucherinnen und Besucher konnten in den vergangenen 211 Tagen in den beispielhaften Alltag und das Familienleben dreier Mädchen aus Mali, Indien und Ecuador eintauchen. Zahlreiche authentische Ausstellungsstücke, Film- und Hörbeiträge sowie Mitmachstationen ließen mit allen Sinnen die bunten Facetten der fernen Kulturen erleben. Dabei thematisierte die interaktive Ausstellung aber auch Probleme, die aus Gewalt sowie sozialer und sexueller Unterdrückung entstehen.

„Die Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk Plan International Deutschland bei diesem wichtigen Thema hat sich als sehr erfolgreich erwiesen. Didaktisch hervorragend aufbereitet, vermittelte die Ausstellung vor allem Kindern und Jugendlichen einen guten Eindruck von den besonderen Herausforderungen, die Gleichaltrige in Indien, Asien und Südamerika zu bestehen haben“, so Alexander Schubert, Direktor des Historischen Museums der Pfalz. Die Schau, die erstmals in Rheinland-Pfalz zu sehen war, wurde aufgrund ihres großen Zuspruchs um zweieinhalb Monate verlängert. Sie richtete sich an Mädchen und Jungen ab acht Jahren sowie an Erwachsene, Familien, Jugend- und Schulgruppen.

Zur Ausstellung gab es ein umfangreiches Begleitprogramm. Über 50 Kinder- und Schulgruppen ließen sich „Weil wir Mädchen sind...“ während einer Führung erläutern oder nahmen an einem ausstellungsbegleitenden Workshop teil. Besonders erfolgreich war die Vorführung des Dokumentarfilms „Girl Rising“ im Januar, bei der die zahlreichen Besucher insgesamt über 700 Euro an das Kinderhilfswerk Plan spendeten.

Bis zum 31. Juli 2016 präsentiert das Historische Museum der Pfalz noch die große interaktive Familienausstellung „Detektive, Agenten und Spione“. Innerhalb der Ausstellung absolvieren Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren an zahlreichen Mitmach-Stationen eine „Detektiv- und Agentenausbildung“ und lösen mit den vier Freunden von TKKG einen Entführungsfall. Weitere Informationen unter www.detektive-ausstellung.de.

Das Historische Museum der Pfalz Speyer ist dienstags bis sonntags und in den rheinland-pfälzischen Sommerferien auch montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.museum.speyer.de.
Historisches Museum der Pfalz Speyer
Domplatz 4
67346 Speyer
Telefon: 06232-1325-14
Telefax: 06232-1325-40
E-Mail: kommunikation@museum.speyer.de
www.museum.speyer.de

Montag, 4. April 2016

NL: Ausstellungskatalog Grimanesa Amorós: OCUPANTE jetzt erschienen!


Die Ausstellung "Grimanesa Amorós: OCUPANTE" läuft noch bis Sonntag, 10. April 2016. Wenn Sie die Ausstellung noch nicht besuchen haben, noch einmal besuchen möchten und Sie in der Nähe sind: Kommen Sie vorbei. Wir freuen uns auf Sie!
 

Bild: Ludwig Museum
Ganz frisch eingetroffen: Der Katalog zur aktuellen Ausstellung "Grimanesa Amorós: OCUPANTE" ist soeben im Hirmer Verlag erschienen.

Über die Ausstellung hinaus wird dieser Katalog als monographische Würdigung der bedeutenden New Yorker Licht- und Medienkünstlerin Grimanesa Amorós seinen Platz behaupten. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar, kommen Sie vorbei im Ludwig Museum oder rufen Sie uns an, Tel. 0261 - 3040416.
 
Preis während der Ausstellung: 20 €. Buchhandelspreis: 29 €.
 
 
Ludwig Museum im Deutschherrenhaus
Danziger Freiheit 1 (am "Deutschen Eck")
D - 56068 Koblenz
Tel.: 0049 261 30 40 40
Fax: 0049 261 30 40 413
info@ludwigmuseum.org 
  
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Di-Sa 10.30 - 17.00, So 11.00 - 18.00 Uhr
Eintritt: Erw. 5 €, erm. 3,00 €, Kinder und Jugendliche frei.

VERANSTALTUNGSPROGRAMM:
http://www.ludwigmuseum.org/
 
Besuchen Sie uns auch auf Facebook!

Mittwoch, 30. März 2016

Fernand Léger. Malerei im Raum, Eröffnung: Freitag, 8.4., 19.30 Uhr, Ausstellung: 9. April 2016 – 3. Juli 2016, Museum Ludwig Köln

Im Jubiläumsjahr des Museum Ludwig wirft die Ausstellung Fernand Léger. Malerei im Raum ein neues Licht auf einen der vielfältigsten und einflussreichsten Künstler der Moderne, der nach einer Synthese der Künste strebte.

Installationsansicht “Les Plongeurs” im Wohnzimmer von Wallace K. Harrison, undatiert, Fotograf unbekannt, Courtesy Galerie Gmurzynska, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Malerei im Raum ist die erste Überblicksausstellung, die das Augenmerk auf Fernand Légers Wandgemälde und Wandmalereien richtet. Die intensive malerische Auseinandersetzung mit dem gebauten Raum war für den gelernten Architekturzeichner Léger von höchster Bedeutung. Von Légers Bestreben, die Malerei über die Grenzen der Staffelei hinaus zu erweitern und in den sozialen Raum und in die Architektur zu integrieren, zeugen eine Vielzahl an realisierten und nicht realisierten Projekten.
Ausgangspunkt dieser Ausstellung ist das Wandgemälde Les Plongeurs (Die Taucher, 1942), welches Léger für das Privathaus des New Yorker Architekten Wallace K. Harrison realisierte und das Peter und Irene Ludwig vor 30 Jahren speziell für den 1986 eröffneten Museumsbau erwarben. Seitdem befindet sich das Wandgemälde in der Sammlung des Museum Ludwig.
Léger (1881-1955) entwickelte enge Verbindungen zu Schlüsselfiguren der modernen Architektur wie Robert Mallet-Stevens, Le Corbusier, Charlotte Perriand, Wallace K. Harrison, Paul Nelson, André Bruyère, und Carlos Raul Villanueva. Sich selbst als idealen künstlerischen Partner und engsten Verbündeten der Architekten bezeichnend, ermutigte er sie, ihn in ihre Projekte miteinzubeziehen. So wollte er Farbe und Leben auf ihre weißen, neutralen Wände bringen und der modernen Architektur helfen, sich in den Alltag zu integrieren, um das menschliche Leben durch die soziale und psychologische Wirkung von Farbe zu verbessern.
Fernand Léger. Malerei im Raum erkundet die Früchte dieses Dialogs und verfolgt die Entwicklung des Malers von den frühen 1920er Jahren bis zu seinem Tod 1955. Dabei unternimmt die Ausstellung eine Neubewertung seines malerischen Werkes im Kontext von Architektur und Alltagsleben.
Zu entdecken sind faszinierend vielfältige Arten und Ebenen der Zusammenarbeit zwischen Maler und Architekten. Die Ausstellung hebt wegweisende temporäre und permanente malerische Interventionen Légers im öffentlichen und privaten Raum hervor. Darunter fallen Häuser, Wohnungen, Kirchen, ein Schiff, öffentliche Gebäude und Weltausstellungen. Zu entdecken sind auch nicht realisierte, weniger bekannte, experimentelle Projekte und Studien, an denen Léger mit seinen Architekten-Freunden gearbeitet hat. Erstmalig werden einzelne Projekte und Wandgemälde mit Gemälden, Zeichnungen, Entwürfen und Vorstudien in einem Gesamtzusammenhang präsentiert. Durch Archiv- und Quellenmaterialien wie Fotografien, Korrespondenzen und Publikationen wird der historische Kontext veranschaulicht.

Die Ausstellung versammelt eine Auswahl an besonders bedeutenden noch existierenden großformatigen Wandgemälden Légers, die nur äußerst selten zu sehen sind, bzw. bislang ihren Ursprungsort kaum verlassen haben, wie Le Transport des Forces, das Léger für das Palais de la Découverte anlässlich der Weltausstellung 1937 schuf, ein weiteres monumentales Wandgemälde, welches Léger auf Einladung von Charlotte Perriand für die Triennale di Milano 1951 realisierte sowie ein abstraktes Wandgemälde, das Léger für das Kreuzfahrtschiff Lucania 1953 konzipierte.

Neben dem Schwerpunkt der Wandgemälde bezieht die Ausstellung auch ausgewählte frühe Arbeiten Légers in den Bereichen des experimentellen Films, Grafikdesigns, vor allem seine Wand- und Bodenteppich-Entwürfe sowie Kostüm- und Bühnenbildentwürfe mit ein. Diese Projekte verorten Légers Wandgemälde in einem größeren Zusammenhang und zeigen, wie er ständig versuchte Malerei von der Leinwand in den Raum und in den Alltag zu bringen.

Die Ausstellung vereint erstmalig rund 170 Werke sowie umfangreiches Quellenmaterial, mit bedeutenden Leihgaben aus wichtigen europäischen und amerikanischen Sammlungen, wie dem Museum of Modern Art, dem Solomon R. Guggenheim Museum in New York, dem Art Institute of Chicago, der Menil Collection in Houston, dem Kunstmuseum Basel, dem Centre Pompidou, dem Centre national des arts plastiques in Paris, dem Musée National Fernand Léger in Biot, dem Dansmuseet Stockholm, dem Centre Canadien d’Architecture in Montréal, dem Charlotte Perriand Archives und der Fondation Le Corbusier in Paris.
Kuratorin: Katia Baudin
Es erscheint ein Katalog in deutscher und englischer Ausgabe im Hirmer Verlag, 312 S., ca. 350 Abb., mit Aufsätzen von Jacques Barsac, Katia Baudin, Anne Dopffer, Diana Gay, Jan de Heer, Roxane Jubert, Giovanni Lista, Petra Mandt, Friedhelm Mennekes, Kathrin Michel, Donato Severo, Anna Vallye und Sarah Wilson, sowie umfangreiches zum Teil unpubliziertes Archivmaterial und Primärtexte von Léger und seinen Architektenfreunden und weiterer Protagonisten der Ausstellung.
Ausstellungsarchitektur: mvprojekte, Graphik: Tino Graß
Die Ausstellung wird unterstützt von der Peter und Irene Ludwig Stiftung, der RheinEnergie als Jubiläumspartner, DS Automobiles, den Freunden des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig e.V. sowie der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig e.V.
Ihre Gesprächspartner:
Yilmaz Dziewior, Direktor des Museum Ludwig
Brigitte Franzen, Vorstand der Peter und Irene Ludwig Stiftung
Katia Baudin, Kuratorin der Ausstellung
 Museum Ludwig
Heinrich-Böll-Platz, 50667 Köln
Telefon:+49-221-221-26165
www.museum-ludwig.de, info@museum-ludwig.de

Samstag, 26. März 2016

15 Meisterwerke zwischen Rhein und Mosel

Entdecken Sie 15 außergewöhnliche Orte! Machen Sie sich auf zu einer abwechslungsreichen Reise und erleben Sie Zeitzeugen aus 2000 Jahren Hochkultur, eingebettet in eine der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands.

Mit ihren unterschiedlichen Themen und der individuellen Einzigartigkeit bieten die 15 Meisterwerke für jeden Besucher interessante Erkenntnisse und unvergessliche Erlebnisse. Hier verbinden sich kulturelle Glanzlichter mit einer Reise durch herrliche Landschaften entlang der Flüsse Rhein und Mosel, eingerahmt von den Mittelgebirgen Westerwald, Hunsrück und Eifel.

Donnerstag, 24. März 2016

Festung Ehrenbreitstein Ostern in der Festung Ehrenbreitstein

Volles Programm zu Ostern erleben die Besucherinnen und Besucher der Festung Ehrenbreitstein. Die Festung hat an allen Feiertagen geöffnet und präsentiert ein Programm für die ganze Familie. Dazu gehört neben dem Lichtkunstfestival „Festungsleuchten“ (jeden Abend bis 2.4.) vor allem auch die neue Familienausstellung „Eiszeitsafari“ im Landesmuseum Koblenz.

An Ostern werden einschließlich Ostermontag edle Tropfen gereicht: in der Vinothek der Festung kann auf einer kleinen Weinreise durch Rheinland-Pfalz Gutes im Glas probiert werden (immer zwischen 12 und 17 Uhr). Ganz in der Nähe findet sich die „Lebendige Büchsenmacherwerkstatt“, die am Freitag, Samstag und Montag zwischen 13 und 18 Uhr geöffnet ist (kein Zusatzeintritt). Am Sonntag schlüpft der Festungskanonier in seinen „Waffenrock“ und führt interessierte Besucherinnen und Besucher durch Militärhistorische Orte (12 Uhr am Turm Ungenannt, 2,5 € Zusatzeintritt / Kinder 1,0 €). „Der Festungskanonier“ wird am gleichen Tag Böllern mit Kanonen am Niederen Schlosshof und einer Waffenvorführung in der Felsentorwache abhalten (15 Uhr, Treffpunkt Brunnendenkmal, kein Zusatzeintritt). Die Museumspädagogik des Landesmuseums Koblenz bietet auch an Ostern ein Mittmachprogramm für Kinder und Jugendliche an. Im Haus der Archäologie öffnet der „Hands-on-Erlebnisbereich“ am Ostersonntag und  Ostermontag von 12 bis 17 Uhr.


Foto: GDKE Rheinland-Pfalz / Pfeuffer

Mit dem „Festungsleuchten“ hat am Sonntag ein Ereignis Premiere gefeiert, auf das viele schon seit dem letzten Frühling sehnlichst warten. Mehr als 35.000 Menschen ließen sich 2015 von den atemberaubenden Licht- und Klanginstallationen in eine Welt aus Fantasie und Emotionen entführen. Und auch in diesem Jahr dürfen sich die Besucherinnen und Besucher ab Einbruch der Dunkelheit wieder auf viele neue Inszenierungen freuen. In einem szenischen Parcours geht es durch die imposante Festung und ihre Geschichte. Acht Spielorte laden zum Verweilen ein, bieten Platz zum Staunen, Mitmachen, Träumen und Tanzen. Höhepunkte in diesem Jahr sind das Videomapping „3000 Jahre befestigter Ort“, das die Besucher mit auf eine fulminante Reise nimmt, und eine beeindruckende Lichtshow im Retirierten Graben. Für frischen Wind sorgen zudem die Studentinnen und Studenten vom Lehrstuhl für Intermediales Design der Universität Trier, die das Wahrzeichen ihrer Stadt, die Porta Nigra, gleich als Installation mitgebracht haben. Besonders schön klingt der Abend bei der Rückfahrt mit der Seilbahn Koblenz aus. Sie fährt während des „Festungsleuchtens“ vom 20. März bis 2. April täglich bis 0.30 Uhr. Der Besuch des Festungsleuchtens kostet nur den regulären Festungseintritt und ist in allen Dauerkartenmodellen der Festung bereits inkludiert.

Tagsüber lädt die Familienausstellung „Eiszeitsafari“ zum Besuch ein: Lassen Sie sich mitnehmen auf eine ungewöhnliche und spannende Reise in die letzte Eiszeit vor 30.000 Jahren. Gehen Sie auf Safari, begegnen Sie Mammuts, Wollnashörnern, Riesenhirschen, Höhlenlöwen und zahlreichen Spuren der Steinzeitmenschen. Lassen Sie sich zeigen, wie und was man jagte und kochte, welche Abendunterhaltung zur Verfügung stand, wie man sich bettete oder was die schönsten Souvenirs waren. Zwei „Reiseterminals“, mehr als 60 lebensechte Tierrekonstruktionen, Skelette, Präparate und Originalfunde aus der Region machen die Ausstellung auf rund 800 Quadratmetern zu einem besonderen Erlebnis für Groß und Klein.

"Matthias Zimmermann - Vom Video Game zur Apokalypse" - Jump in Art im Beisein des Künstlers Matthias Zimmermann. Donnerstag, 31.03. 2016, 18.00 -19.30 Uhr



Matthias Zimmermann - Vom Video Game zur Apokalypse

Am 31. März stellt das Ludwig Museum die Neuzugänge in die Sammlung des Ludwig Museums vor. Im Künstlergespräch mit dem Schweizer Maler und Medienkünstler Matthias Zimmermann werden seine spannenden, großformatigen Arbeiten auf Leinwand erörtert. Die Gemälde schlagen thematisch wie stilistisch die Brücke vom Video-Game zur Apokalypse. Die Kunst Matthias Zimmermanns, an der Schwelle von analogem und digitalem Schaffen angesiedelt, umschreibt die Entwicklung digitaler Technologie sowie ihre Anwendung und Reflexion in der Kunst.
Decodierung von fotografisch abgebildeter Wirklichkeit in eine computerästhetischen Formensprache und Reflexionen digitaler Raumpräsentation bilden ein gedankliches Sammelsurium.  Matthias Zimmermann lässt aus diesen Gestaltungsexperimenten neue Imaginationen der Wirklichkeit entstehen. Sein kreativ-akademischer Werdegang bildet einen Spannungsbogen über Studien an der Musikhochschule Bern und an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern sowie "Game Design and Art Education" an der Zürcher Hochschule der Künste.
Den 1981 in Basel geborene Zimmermann zog es ursprünglich zur Musik: zur 12-Ton-Musik. Aus dem Prinzip der Fuge entwickelte er seine geschichteten Modellwelten, die an Bildebenen in japanischen Gemälden erinnern. Ausgangspunkt bilden immer "analoge" Bilder, nämlich Freihandskizzen mit Bleistift auf Papier. Seine Modellwelten sind damit weit weniger virtuell, als sie anmuten. Vielmehr entstehen sie in einem wechselseitigen Dialog von digitalen und analogen Prozessen.
Ein Abend mit dem Künstler Matthias Zimmermann, Prof. Dr. Beate Reifenscheid, Suzana Leu, M.A. und Mark Hesslinger, M.A.
 
Wir freuen uns Sie im Ludwig Museum begrüßen zu dürfen!

Herzliche Grüße,
Suzana Leu, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Ludwig Museum
Danziger Freiheit 1 (am "Deutschen Eck")
D - 56068 Koblenz
Tel.: 0049 261 30 40 40
Fax: 0049 261 30 40 413
info@ludwigmuseum.org 
  
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Di-Sa 10.30 - 17.00, So 11.00 - 18.00 Uhr
Eintritt: Erw. 5 €, erm. 3,00 €, Kinder und Jugendliche frei.

VERANSTALTUNGSPROGRAMM:
http://www.ludwigmuseum.org/